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Publikationen

Vor einigen Jahren, in den Anfangszeiten des Projektes, habe ich mich intensiv mit Security-Enhanced Linux (SELinux) beschäftigt. Ziel war es Dienste, die teilweise mit root-Rechten liefen, wirklich sicher und dauerhaft untereinander zu trennen und so den Schutz der verbleibenden Dienste zu gewährleisten, wenn einer der Dienste kompromittiert würde.
In dieser Zeit bot sich die Chance zwei Artikel über SELinux zu schreiben. Entstanden sind fünf Artikel über SELinux und ein Artikel über die Migration physischer Server auf virtuelle Hardware. Ausgewählte Artikel stehen als PDF-Dateien zum Nachlesen bereit.
Leider sind diese Artikel nicht mehr aktuell. Sie bieten dennoch einen guten Überblick über SELinux und so manches Detail.


Systemverschiebung - Migration von Linux-Systemen nach VMware-ESX-Server

Juli 2007
erschienen im IT-Administrator 07/2007
Autor Carsten Grohmann
Auszug »... Sofern ein Server zum Erzeugen einer Kopie nicht heruntergefahren werden kann, ist es möglich die Systemplatte auch im laufenden Betrieb zu kopieren. Ein sicherer Weg dazu ist es, die Systemplatte mit einem RAID 1 zu spiegeln (sofern dies nicht schon erfolgt ist) und eine Kopie von der zweiten Spiegelhälfte zu erzeugen.
Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten einen RAID-Verbund aufzusetzen. Für einige RAID-Controller gibt es vom Hersteller Werkzeuge um den Controller aus den laufenden System heraus zu konfigurieren. Ein Beispiel ist dafür hpacucli von Hewlett-Packard zum Steuern der Smart Array Controller.
Linux bringt die Hausmittel dazu in Form von LVM / Device Mapper schon mit. Leider muss man nach dem Einrichten das System booten, um alle Änderungen zu aktivieren. Dennoch ist diese Ausfallzeit deutlich kürzer, als die im Punkt "Offline-Kopie" beschriebene Variante. ...«

Root beugt sich Regeln

April 2004
erschienen im LINUX Journal 04/2004
Autor Carsten Grohmann
Auszug »... In der mitgelieferten Minimalversion umfassen die Regeln über 5100 Zeilen (ohne Leerzeichen und Kommentare). Mit allen vorhandenen Regeln sind es sogar über 22500 Zeilen. Beide Zahlen stellen keine endgültigen Werte dar. Mit etwas manueller Optimierung ist es allerdings problemlos möglich, die Anzahl der Regeln auf unter 5000 Zeilen zu reduzieren. Diese Zahl erhöht sich jedoch spürbar, wenn weitere Dienste ins Spiel kommen. Für aktuelle Rechner stellt selbst der komplette Regelsatz keine Hürde da, obwohl sich eine Binärversion ständig im Speicher befindet. Für ältere Systeme hingegen mit geringerem Hauptspeicher könnte sich eine manuelle Optimierung des Regelsatzes lohnen. ...«

Security Rules - Practical Applications for Security Enhanced Linux

Oktober 2003
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erschienen im Securiy Administrator 05/2003
Autoren Reinhard Wobst, Carsten Grohmann
Auszug »... Speziell bei SuSE sollte man die Pfade der Datenbanken überprüfen und ändern. Betroffen sind hierbei die Pfade für die Logdateien, für die PID-Datei und für eventuell vorhandene Unix-Sockets. Die zugehörigen Einträge haben nach File Hierachy Standard nach /var/log bzw. nach /var/run zu zeigen. MySQL erfordert hierbei Änderungen in /etc/my.cnf und /etc/init.d/mysql. Man legt ein Verzeichnis /var/run/mysqld an und erteilt diesem Verzeichnis die Rechte für den Benutzer mysql und die Gruppe daemon. Anschließend muss man in /etc/my.conf die Einträge für socket=(... alter Pfad zu mysql.sock) nach /var/run/mysqld/mysql.sock sowie für err-log nach /var/log/mysqld.log ändern. In /etc/init.d/mysqld sind die Einträge für pid_file und socket nach dem gleichen Muster zu bearbeiten. ...«

Security Rules - Practical Applications for Security Enhanced Linux

February 2003
Show publication as PDF (409 KByte) file.
published at Linux Magazine February 2003
Comment English translation of Regel-recht - Security Enhanced Linux im Einsatz
Authors Konstantin Agouros, Carsten Grohmann, Achim Leitner
Abstract »... Each process is run in a protected context of its own. User ID 0 has no influence on this, unless the rules contain explicit instructions to the contrary. This allows you to confine processes and enable or disable system calls. You can also precisely define any files that the process will be allowed to read, write, or create. You can even remove any privileges that might be harmful to the system from processes that require more extensive privileges (in order to bind ports below 1024, for example). Even if an attacker attains root access, she will still be confined to the jail.  ...«

Regel-Praxis - Zugriffs-Policy für SE Linux: Typen, Attribute, Domänen und Regeln

Februar 2003
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erschienen im Linux Magazin 02/2003
Autor Carsten Grohmann
Auszug »... Da das manuelle Schreiben der Regeln oft recht aufwändig ist, kommt das Skript »newrules.pl« aus selinux/scripts zum Einsatz. Mit der Option -d verwendet es die Einträge des Kernel-Ringpuffers. So muss der Admin die schon bearbeiteten Einträge nicht erst entfernen, die beim Nutzen des Syslog mehrfach auftreten würden. -v ergänzt noch zusätzliche Informationen über das aufrufende Programm, das Zielobjekt und das benötigte Recht. Aus der letzten Meldung von Listing 3 (Zeile 5) generiert newrules.pl -v die Regel:
allow amanda_t amanda_t:process { fork };
#EXE=/usr/lib/amanda/amandad : fork
Aus diesen Regelvorschlägen muss der Administrator sinnvolle Regeln schaffen. Sei es durch Zusammenfassen oder Ignorieren ( dontaudit) von Vorschlägen. ...«
Hinweis Die rosa Stellen im PDF des Artikel sind Platzhalter für die Anzeigen der gedruckten Ausgabe.

Regel-recht - Security Enhanced Linux im Einsatz

Januar 2003
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erschienen im Linux Magazin 01/2003
Autoren Konstantin Agouros, Carsten Grohmann, Achim Leitner
Auszug »... Jeder Prozess läuft in seinem eigenen geschützten Kontext. Die User-ID 0 hat dabei keine besondere Auswirkung, wenn das Regelwerk nicht ausdrücklich etwas anderes festlegt. Prozesse lassen sich damit einsperren, Systemaufrufe an- und abstellen und es lässt sich genau festlegen, welche Dateien geschrieben, gelesen oder erzeugt werden dürfen. Einem Prozess, der besondere Rechte benötigt (etwa das Binden auf Ports unter 1024), können alle anderen Rechte genommen werden, mit denen er Schaden am System anrichten könnte. Selbst wenn ein Angreifer zu Root-Rechten kommt, bleibt er im Käfig gefangen. ...«
Hinweis Die rosa Stellen im PDF des Artikel sind Platzhalter für die Anzeigen der gedruckten Ausgabe.
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